Hein Mück unterwegs...

Hein Mück unterwegs...

Menü

...mit Lörchen

RE Classic 650

Ich habe eine Royal Enfield Classic 650 in “Black Chrome” gekauft.  In den kommenden Monaten werde ich sie solo fahren. 

Ich plane, in einem halben Jahr etwa, ein Velorex 565 Boot anbauen zu lassen.  

Von gebrauchten Gespannen nahm ich Abstand, zu teuer, zu viele Kilometer, Risiko für Fehlkauf.  

Die Changjiang und Mash/SWM Gespanne mag ich nicht.  

QJ Motors vertraue ich weniger als Royal Enfield. Ich bin zuversichtlich, dass RE noch lange am Markt sein wird. Bei QJ Motors fehlt mir diese Zuversicht.

Ausserdem gibt es eine finanzielle Komponente. Die Solomaschine kann ich mir jetzt leisten, ein Gespann nicht. Den Sommer über werde ich solo fahren, das dritte Rad kommt später. 

Mit der neuen Maschine auf dem Weg nach Hause.

Mit der neuen Maschine auf dem Weg nach Hause.

Gepäck

Als Seitentaschen benutze ich die Basic Bando von Custom Z Spain. Die Taschen benötigen keinen Hilfsrahmen, sie werden mit drei Lederriemen am Heckrahmen der Classic befestigt. Das ergibt eine schöne, schmale Silhouette. Allerdings hat das zur Folge, daß die Taschen während der Reise am Krad verbleiben. Die beiden Satteltaschen benutze ich für Verpflegung,  Regen- und Ersatzkleidung.

Als Tankrucksack habe mich für den großen Harro Elefantenboy 407 mit den Riemen nach hinten entschieden. Er passt gut auf Lörchen und ist einfach aufzulegen und abzunehmen. Darin befördere ich mein Übernachtungsgepäck. 

Kniedecke

Sehr praktisch und komfortabel, möchte ich nicht missen. Leider beißt es sich mit dem Tankrucksack.

Wenn, dann würde ich für die Classic eine Tucano Urbano Gaucho R119 benutzen. Die alte R117 habe ich ausgemustert, sie ist ziemlich mitgenommen und auf die Ural zugeschnitten.

Handschützer

Sehr praktisch und komfortabel. 

Ich hatte vor, die Barkbuster von Черника zu montieren. Jetzt, wo die hübsch Maschine auf dem Hof steht, möchte ich das nicht mehr. Passt einfach nicht zur Optik der Maschine. Für meine erste Reise habe ich sie dennoch montiert.

Die neongelben Lenkerstulpen von Wunderlich passen noch weniger. Aus optischen Gründen darauf verzichten?  Mit blaugefrorenen Pfötchen durchs Riesengebirge? Lieber nicht. Bei Bedarf werde ich die Stulpen überziehen.

Windschild

Sehr praktisch und komfortabel. Hätte ich gerne, aber an der Classic kann ich mir das nicht vorstellen. Vielleicht die Avon-Verkleidung von Hitchcock. Muss ich mir noch überlegen. Die Classic ist nackig so schön. Das lass ich also erstmal sein. 

Navigation

  • iPhone: in der Jackentasche. Darauf laufen Kurviger als führende Navigation und Guru Maps für das Tracking; bei Bedarf kann ich es herausnehmen und die Karte konsultieren. Geladen wird es über den USB-Port in der Toolbox. 
  • Sena: gibt die Kurviger-Anweisungen akustisch aus.
  • Beeline Moto: sichtbar im Kartenfach des Elefantenboy, meine optische Zweitnavigation.
  • iPad: ganz unten im Tankrucksack, trocken verstaut. Es dient nur als Rechner und Datenquelle für Beeline und muss während der Fahrt nicht zugänglich sein. Ladestrom bekommt es von dem USB-Port an der Kupplung.


Problem

Der vollgepackte Tankrucksack versperrt die Sicht auf Cockpit und Lenker. Das Kartenfach sitzt zu hoch, das iPad darin ist kaum ablesbar und überhitzt.

Lösung

Kurviger auf dem iPhone ist die führende Navigation. Das Telefon muss dafür nicht sichtbar sein, ich fahre primär nach den Sprachansagen im Sena. Damit entfällt das Problem, das iPhone gut sichtbar am Lenker unterzubringen.

Beeline auf dem iPad ist die zweite, unabhängige Routinginstanz. Das ist der interessante Teil. Durch das automatische Neuberechnen passiert etwas unvorhergesehenes: Ich starte mit zwei deutlich unterschiedlichen Routenvorschlägen, aber Beeline passt seine Route während der Fahrt laufend an meine tatsächliche, von Kurviger bestimmte Fahrtrichtung an. Es wird damit zunehmend zu einer Art Plausibilitätskontrolle für Kurviger, ohne einfach dieselbe Route nachzufahren.

„Führt mich Kurviger in die Irre, dann gibt mir Beeline eine gute Entscheidungshilfe“ beschreibt die Rollenverteilung ziemlich genau. An einer zweifelhaften Kreuzung habe ich zwei voneinander unabhängige Empfehlungen. Stimmen sie überein, ist die Entscheidung einfach. Weichen sie voneinander ab, sehe ich am Beeline unmittelbar eine Alternative, ohne erst Karten bedienen zu müssen.

Und Guru Maps übernimmt eine dritte, wiederum andere Funktion: Trackaufzeichnung und bei Bedarf die eigentliche Kartenübersicht. Dass es ebenfalls auf dem iPhone läuft, ist dabei kein Nachteil. Wenn ich wirklich nachsehen muss, ist das Telefon aus der Jackentasche schneller verfügbar als das unten im Tankrucksack liegende iPad.

Damit ergibt sich ein schlüssiges System:

  • Kurviger → hören
  • Beeline → sehen
  • Guru Maps → nachsehen und aufzeichnen.
Cookie-Einstellungen
X
Diese Website verwendet Cookies, um dir ein besseres Surferlebnis zu bieten.
Du kannst sie alle akzeptieren oder die Arten von Cookies auswählen, die du gerne zulässt.
Datenschutzeinstellungen
Wähle aus, welche Cookies du zulassen möchtest, während du auf dieser Website surfst. Bitte beachte, dass einige Cookies nicht deaktiviert werden können, da die Website ohne sie nicht funktionieren würde.
Notwendig
Um Spam zu verhindern, verwendet diese Website Google Recaptcha in deinen Kontaktformularen.

Diese Website kann auch Cookies für E-Commerce- und Zahlungssysteme verwenden, die für das ordnungsgemäße Funktionieren der Website unerlässlich sind.
Google-Dienste
Diese Website verwendet Cookies von Google, um auf Daten wie die von dir besuchten Seiten und deine IP-Adresse zuzugreifen. Zu den Google-Diensten auf dieser Website können gehören:

- Google Maps
Datengesteuert
Diese Website kann Cookies verwenden, um das Besucherverhalten aufzuzeichnen, Anzeigenkonvertierungen zu überwachen und Zielgruppen zu erstellen, unter anderem aus:

- Google Analytics
- Google Ads Conversion-Tracking
- Facebook (Meta-Pixel)